Musiktheater — heitere Operette

Der Begriff Operette kommt aus dem Italienischen und heißt übersetzt „kleine Oper“. Sie wird auch gerne als Vorläufer des Musicals bezeichnet. Eine Operette ist für viele Menschen leichter zu verstehen, da sie im Gegensatz zur Oper eine kürzere Unterhaltungszeit offeriert und die Handlungen in der Operette meist als „komische Handlung“ tituliert wird. Opern sind meist tragisch und in mehreren Akten unterteilt. Die Operette besteht oft nur aus einem Akt. Für den Gesang ist zudem eine weniger gut ausgebildete Stimme nötig. Die Handlungen sind in der Operette oft trivial, in der Oper ist diese Art des Inhalts verpönt. Musikalisch können die Texte leicht zum Ohrwurm werden und zum Mitsingen auffordern. Dies könnte der Grund sein, weshalb die Operette bei einem breiteren Publikum besser ankommt.

Die Besonderheit der Operette

Auch Operetten werden im Opernhaus aufgeführt. Die Darsteller spielen eine Handlung, bei denen die Dialoge gesungen, aber auch gesprochen werden. Ein Orchester sitzt im Orchestergraben vor der Bühne und begleitet musikalisch. Die Handlungen in der Operette sind beschwingt und es gibt Klassiker, die heute noch viele Menschen begeistern. Zudem finden in Österreich auch sehr erfolgreich Operetten-Festivals statt.

Zu den beliebten Operetten gehören noch immer Der Vogelhändler von Carl Zeller, Paganini und die Lustige Witwe von Franz Lehar, Frau Luna von Paul Lincke und Der Zigeunerbaron, Die Fledermaus und Wiener Blut von Johann Strauss.

Die Operette begann etwa 1860 in Österreich ihre Erfolgsreihe mit Komponisten wie Johann Strauss oder Karl Millöcker. Obwohl Operetten noch gerne gespielt werden und auch viele Besucher anlockt, hat die Operette ihre Erfolge von damals nicht beibehalten können.

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